3. September 2026 · M73LAB
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie viel Material Sie liefern und wie viel jemand für Sie erfinden muss. Nicht die Anzahl der Beiträge treibt den Preis, sondern die Produktion dahinter.
Reines Posten, etwa 300 bis 600 Euro im Monat. Sie liefern Fotos und Inhalte, jemand bringt sie in eine Vorlage und veröffentlicht nach Plan. Das ist eine legitime Lösung, wenn intern jemand den Content ohnehin produziert und nur die Regelmäßigkeit fehlt.
Betreuung mit eigener Gestaltung, etwa 600 bis 1.500 Euro im Monat. Redaktionsplan, gestaltete Beiträge in einem wiedererkennbaren Format, Community-Management, monatliche Auswertung. Hier liegen die meisten seriösen Mandate für kleine und mittlere Unternehmen in Österreich.
Betreuung mit Produktion, ab etwa 1.800 Euro im Monat. Sobald regelmäßig gedreht und fotografiert wird, kommt Produktionszeit dazu: Drehtag, Schnitt, mehrere Fassungen je Clip. Der Preis folgt dem Aufwand, nicht der Postanzahl.
Wer produziert das Material? Der häufigste Grund für Nachverhandlungen. Ein Betrieb, der selbst fotografiert, zahlt deutlich weniger als einer, der ein leeres Blatt übergibt.
Wie viele Kanäle? Ein zweiter Kanal ist kein zweiter Haken. Instagram und TikTok teilen Rohmaterial, brauchen aber eigene Schnitte, eigene Formate und eigene Betreuung.
Wer antwortet auf Nachrichten? Community-Management ist der Teil, den Angebote gern verschweigen und der im Alltag die meiste Zeit frisst. Klären Sie, ob Antworten inkludiert sind und in welcher Reaktionszeit.
Wird Werbebudget geschaltet? Anzeigen sind ein eigener Posten. Die Betreuung kostet Honorar, das Budget selbst kommt obendrauf und gehört Ihnen, nicht der Agentur.
Wenn Sie noch nicht wissen, was Sie erzählen wollen, kauft Betreuung Ihnen nur Regelmäßigkeit ohne Richtung. Erst Positionierung, dann Kanal. Und wenn Ihr Angebot ohnehin über Empfehlung ausgelastet ist, ist Social Media eine Investition in Sichtbarkeit, die Sie gerade nicht brauchen — das ist eine legitime Entscheidung, keine Schwäche.
Versprochene Followerzahlen sind das deutlichste Warnsignal: Reichweite ist kaufbar, Relevanz nicht. Ebenso Pauschalpreise ohne Frage nach Ihrem Material, und “x Beiträge pro Woche” ohne ein Wort dazu, was in diesen Beiträgen passieren soll.
Wir arbeiten mit festen Monatspauschalen statt Stundenlisten und legen vorher fest, wer was produziert — weil genau diese Frage später über den Preis entscheidet. Für MT GYM23 sind daraus in elf Monaten aus 2.500 Followern 10.000 geworden; nachzulesen in der Case Study.
Für einen Kanal mit regelmäßigen Beiträgen, eigener Gestaltung und betreuter Community liegt der realistische Rahmen bei rund 600 bis 1.500 Euro im Monat. Darunter kauft man meist reines Posten nach Vorlage, darüber beginnt eigene Produktion mit Foto und Video.
Weil sie Drehzeit, Schnitt und mehrere Fassungen pro Clip braucht. Ein Grafikpost entsteht in Minuten aus einer bestehenden Vorlage, ein brauchbarer Reel-Clip kostet realistisch ein bis zwei Stunden Arbeit vom Rohmaterial bis zur fertigen Fassung.
Reichweite lässt sich in Wochen bewegen, Vertrauen nicht. Rechnen Sie mit drei bis sechs Monaten regelmäßiger Veröffentlichung, bevor sich Anfragen zuverlässig zeigen — und mit einem Rückfall, sobald die Regelmäßigkeit abreißt.
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